In den letzten Jahren durfte ich viele unterschiedliche Mensch-Hund-Teams begleiten – oft schon ab dem Moment der Hundeauswahl.

So individuell jedes Team auch ist, eines haben alle gemeinsam: eine Vorstellung davon, wie das mit dem Welpen laufen wird. Alle wissen, dass es herausfordernd sein kann. Und dennoch – fast alle fühlen sich früher oder später überfordert.

Das liegt nicht daran, dass sie schlecht vorbereitet wären – ganz im Gegenteil! Die meisten sind bestens informiert und vorbereitet. Und trotzdem: Ein Welpe ist ein eigenes kleines Wesen mit Persönlichkeit, Bedürfnissen und Eigenheiten. Ihn wirklich kennenzulernen, braucht Zeit – und als Mensch darf man dabei eine völlig neue Sprache lernen. Kommunikation, Verständnis und eine Menge Geduld.

Genau hier möchte ich dich unterstützen. Damit du einen sicheren, liebevollen und starken Start mit deinem Welpen hast – und die Basis für ein harmonisches Team auf Augenhöhe legen kannst.

Warum braucht es ein Grundlagentraining ohne Druck?

Warum biete ich dir Online-Training für deinen Welpen oder Junghund an?

Ganz einfach: Weil die Grundlagen für jedes gute Training zuhause gelegt werden.
Dein Hund soll dich in Ruhe kennenlernen – und du ihn. Die ersten Fähigkeiten lernt er am besten in einer ruhigen, ablenkungsarmen Umgebung. Genau dort, wo er sich sicher fühlt: bei dir zuhause.

Ich begleite euch Schritt für Schritt. Du lernst, was du deinem Hund beibringen kannst, wie unerwünschtes Verhalten gar nicht erst entsteht, und wie du Ablenkung gezielt steigerst und die Umgebung nach und nach anpasst. So kann dein Hund lernen, auch in neuen Situationen ruhig und sicher bei dir zu bleiben.

Fehler gehören dazu – sie sind wichtige Informationen. Mit meiner Unterstützung sorgst du dafür, dass sich diese Fehler nicht verfestigen. So gibst du deinem Hund die besten Voraussetzungen, ein sicherer und verlässlicher Begleiter zu werden.

Online-Training funktioniert deshalb so gut, weil wir Termine genau dann vereinbaren können, wenn du sie brauchst – flexibel, individuell und ohne lange Anfahrtswege.
Und das Beste: Du kannst von überall mit mir arbeiten – ganz entspannt von deinem Zuhause aus.

Wenn du zusätzlich zur Online-Begleitung Unterstützung vor Ort brauchst, bin ich gerne für dich da – oder helfe dir dabei, eine passende Trainerin oder einen passenden Trainer in deiner Nähe zu finden.

Wichtig ist, dass die Trainingsmethoden zusammenpassen:
Da ich ausschliesslich belohnungsbasiert arbeite, sollte auch die Vor-Ort-Begleitung mit positiver Verstärkung und ohne aversive Methoden erfolgen. Nur so bleibt das Training für dich und deinen Hund stimmig, fair und gut verständlich – und ihr könnt als Team gemeinsam wachsen.

Melde dich gerne bei mir, und ich sende dir meine Preisliste unverbindlich zu.

Wenn wir einen Welpen aussuchen und bereits im Kopf haben, dass er einmal Assistenzhund oder Therapiebegleithund werden soll, entsteht schnell ein festgefahrenes Bild. An sich ist das nicht schlecht – im Gegenteil: Es zeigt, dass dir bewusst ist, wie viel Verantwortung, Zeit und Arbeit in dieser Aufgabe steckt. Du willst deinem Hund helfen, in einer lauten, stressigen Welt zurechtzukommen.

Doch stell dir Folgendes vor: Würden wir einem Neugeborenen schon sagen, welchen Beruf es später ausüben muss, würden alle den Kopf schütteln. Warum? Weil wir nicht wissen, welche Stärken, Interessen und Talente dieses Kind entwickeln wird. Genau so ist es bei einem Welpen.

Ein junger Hund ist ein Individuum. Er kann sich zu einem nervenstarken, souveränen Begleiter entwickeln – ruhig, belastbar und menschenliebend. Daran arbeiten wir, denn eine solide Grundlage ist für jeden Hund wichtig, ob mit oder ohne Jobbeschreibung. Es kann aber auch sein, dass ein Hund sich in Städten, in Menschenmengen oder unter ständigem Druck nie wirklich wohlfühlen wird. Dann wäre es unfair, ihm seine Zukunft schon als Welpe vorzuschreiben.

Druck schadet – dem Hund und dem Menschen

In den letzten Jahren habe ich immer wieder erlebt, wie sehr sich Halterinnen und Halter von zukünftigen Assistenzhunden unter Druck setzen. Sie glauben, ihr Hund müsse „perfekt“ sein. Jedes unerwünschte Verhalten wird plötzlich dramatisiert – dabei ist vieles schlicht normal in der Entwicklung eines jungen Hundes. Dazu kommt der öffentliche Blick von aussen: „Der wird doch mal Assistenzhund, der darf doch sowas nicht!“ – dieser Druck macht etwas mit Menschen. Und dieser Druck überträgt sich auf den Hund.

Mein Ansatz: solide Grundlagen, ohne starre Zielvorgaben

Ich bin davon überzeugt:
Das Fundament – Sozialisation, Stresskompetenz, Sicherheit, Bindung und Orientierung – ist essenziell. Aber ohne Druck und ohne fixe Leistungsziele nach Kalender.

Stattdessen arbeiten wir:

individuell – abgestimmt auf deinen Alltag und deinen Hund
belohnungsbasiert – ohne Angst, ohne Zwang
in eurem Tempo – nicht im Tempo des Erwartungsdrucks
mit Fokus auf Entwicklung – nicht auf Etiketten oder Titel

Erst wenn dein Hund körperlich wie emotional gereift ist und sich zeigt, dass er Freude und Eignung für eine Assistenzaufgabe mitbringt, entscheiden wir, ob wir diesen Weg weitergehen. Das ist fair – dir gegenüber und deinem Hund gegenüber.

Schliesslich hast du dich nicht für ein Gerät entschieden, das „funktionieren“ muss, sondern für ein Lebewesen, das dich 10–15 Jahre begleitet. In Gesundheit, Krankheit, Alltag, Herausforderung und Freude. Sein Weg soll genauso achtsam gewählt werden wie deiner.

Was meine Kunden sagen

Scarlett Schneider

Gemeinsames Hundetraining, das Spass macht, basiert auf gegenseitiger Sympathie und Vertrauen.

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